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La Palma-Entstehung,Ökonomie & Ökologie

Mit einer Fläche von 708.32km², einer Länge von etwa 42 km und einer Breite von 28 km, ist die nordwestlichste der sieben kanarischen Inseln im atlantischen Ozean und die einzige, auf der es ganzjährig natürlich fließende Gewässer gibt.

Guanchen - Felsgravuren in El Paso, La Palma
Aussicht vom Roque de los Muchachos auf die Bergwelt von La Palma
Petroglyphen an den Wasserfälle von La Fajana, La Palma

La Palma - Entstehung, Ökonomie & Ökologie

La Palma ist jung: rund 2 Millionen Jahre alt. Sie hat zwei landschaftliche Gesichter: im Norden die große Caldera de Taburiente, im Süden die aktive Vulkanzone Cumbre Vieja (inkl. Cumbre Nueva).

Norden — Caldera de Taburiente (must‑see für Wanderer)

  • Eindruck: riesiger Einsturzkrater, Durchmesser ~9 km, Umfang ~28 km, bis zu ~2.000 m Tiefunterschied.
  • Roque de los Muchachos (2.426 m) ist die Inselhöchst‑ und Standort des Observatoriums.
  • Die Caldera ist unbewohnt, nur zu Fuß erreichbar, ideal für Tages‑ oder Halbtagestouren. Seit 1954 Nationalpark.
  • Wasserschatz: zahlreiche Quellen speisen die Insel‑Bäche — perfekte Kontrastlandschaft für Wanderungen und Picknick.

Süden — Cumbre Vieja / Vulkanerlebnisse

  • Der Höhenrücken trennt das Klima in West und Ost; im Süden ist Vulkanismus aktiv.
  • Historische Eruptionen sind meist ruhig‑fließend (Lava statt Explosion). Der jüngste historische Vulkan war Teneguía (1971).
  • Lavatuben (Vulkanröhren) entstehen bei langsamem Lavafluss; ein begehbares Beispiel ist die Cueva de Las Palomas (Las Manchas) — geführte Besichtigung möglich.

Der Ausbruch 2021 (Tajogaite) — was Touristen wissen sollten:
Am 19.09.2021 brach an der Westflanke der Cumbre Vieja der Vulkan Tajogaite aus. Die Eruption dauerte rund drei Monate, zerstörte den Ortsteil Todoque und schuf neuen Landzuwachs bei La Bombilla. Für Besucher: es gibt gut dokumentierte Berichte und viele persönliche Eindrücke — unsere Blogbeiträge schildern das aus nächster Nähe.

Praktische Hinweise für Urlauber

Wie die Insel entstand prägt bis heute ihre Natur, Landwirtschaft und Tourismusentwicklung — drei kurze Einblicke:

Bananenanbau:

Die Banane ist traditionell das wirtschaftliche Rückgrat La Palmas; rund 3.000 ha prägen das Landschaftsbild. Besucher können lokale Märkte besuchen und Produkte direkt von Erzeugern probieren.

Tourismus:

Tourismus lebt hier von Naturerlebnissen: Wandern, Sternenhimmel und vulkanische Sehenswürdigkeiten ziehen Besucher an. Ferienhäuser sind ideale Basen, um Aktiv‑ und Erholungsangebote nachhaltig zu nutzen. Gibt es auf La Palma viele Touristen?

Wasser:

Wasser ist knapp und zentral für Natur und Landwirtschaft: viele Quellen sind rückläufig und der größte Verbrauch entfällt auf Bewässerung. Als Gast hilft sparsamer Gebrauch und die Unterstützung lokaler Schutzmaßnahmen. Hier zur Trinkwasserqualität auf La Palma

 

 

 

Höchster Punkt vom Roque de los Muchachos
Blick auf die bekannte Sternenwarte, das Observatorium, von La Palma