Sehenswürdigkeiten der Insel...
Sollten die sportlichen Aktivitäten eine Pause während des Urlaubes bekommen, so bleibt doch das eine oder andere auf dem Programm übrig, das einen Besuch wert ist. Hier nun einige Sightseeing-Vorschläge, die mit dem Auto oder mit dem öffentlichen Verkehrsnetz ohne Probleme machbar sind....im Westen
El Paso
El Paso war immer schon eine reiche Gemeinde, zu sehen an alten prächtigen Höfen entlang der Strassen. Der Ort liegt mitten im Aridanetal, einem der fruchtbarsten Plätze der Insel. Hier wurde auf 400-800 Höhenmetern Obst- und Mandelbäume gepflanzt und nicht zuletzt der beste Tabak der Insel geerntet. Die Tabakfabrik ist zwar seit einiger Zeit geschlossen, dennoch wird in der Caldera noch immer Tabak geerntet und in Breña Alta und St.Cruz verarbeitet und gerollt.
Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zu sehen, der Ortskern mit den Gebäuden der öffentlichen Hand, Schule und Supermarkt hat sich um die Kreuzung Alte Landstr./Av.José Antonio gebildet.
Dennoch lohnt es sich, diese Kreuzung zu verlassen in Richtung Calle Manuel Taño, um das sich dann anschliessende schöne Bild des Ortes und seiner Kirche aufzunehmen und einen kleinen Rundgang zu wagen.
Dennoch lohnt es sich, diese Kreuzung zu verlassen in Richtung Calle Manuel Taño, um das sich dann anschliessende schöne Bild des Ortes und seiner Kirche aufzunehmen und einen kleinen Rundgang zu wagen.Das Sonnendreieck Los Llanos, Puerto Naos und Tazacorte
Hier ist es beständig warm und es regnet wenig, worauf die vielen Wasserbecken bereits schliessen lassen.Ohne anmaßend sein zu wollen: Nach Puerto Naos fährt man ausschließlich zum Baden oder als Durchfahrt zum Essen nach El Remo, Los Llanos als Stadt ist schnuckelig, quirlig mit der berühmten Plaza España als Mittelpunkt des Städtchens als Besuchsort ein entsprechendes Muß, worauf wir bereits an vielen Stellen auf dieser Seite hingewiesen hatten.
So dass wir uns nun etwas eingehender auf Tazacorte beschränken wollen, weil dieser Ort bisweilen ein bisschen zuviel als ausschliesslicher Badeort verkannt wird.
Der Ort teilt sich in Villa und Puerto de Tazacorte. Auch in Villa de Tazacorte gibt es die übliche Plaza Espana, das Herz von Villa Tazacorte. Neben der Igelsia de San Miguel, ist der schönste Blickfang ein von Bougainvillea umrankter und bunt gekachelter Laubengang. Der Ort bietet pralles Leben mit kleinen Supermärkten, eigenen Fiestas, seit kurzem auch ein öffentliches Hallenschwimmbad und einige sehr nette Restaurants bzw. kioscos.
Sehr schön gelegen mit eigenem Zugang vorbei an den üppigen Häusern der ehemaligen Zuckerbarone ist das Bananenmuseum oder auch das Casa Massieu, das zu besichtigen ist und für Ausstellungen genutzt wird, (Calle Pérez Galdós 9, Mo-Fr 18-21 Uhr.)
Kein anderer Ort der Insel bietet mehr Sonnenstunden als Puerto de Tazacorte: Wo die Schlucht der ängste (Barranco de las Angustias) in einem weiten Tal ins Meer mündet, schmiegen sich die Häuser von Puerto de Tazacorte an 600 Meter hohen Steilwänden. Der Strand ist weitläufig wie sonst nirgendwo auf der Insel, die Bretterbuden wurden am Strand durch schön pastellfarbig gestrichene Gebäude ersetzt. Inzwischen gibt es Duschen, die Toiletten sucht man seit Jahren leider vergebens. Beeindruckende Architektur gibt es an diesem Ort ebenfalls nicht, unmittelbar vor dem Strand gammelt ein unvollendeter Aquapark vor sich hin und der gigantische Wellenbrecher ist aus massivem Beton. Im Hafen hat sich allerdings einiges verändert in den letzten Jahren. (s.u.)
Einen wunderschönen Blickfang wollen wir dennoch nicht versäumen zu erwähnen: Folgt man der Strasse von Puerto Tazacorte wieder landeinwärts, kommt auf der rechten Seite die Ermita "Virgen de las Angustias", der "Kapelle der Jungfrau der ängste". Es lohnt ein Halt und ein Blick ins Innere des Kirchleins.Es gibt viele schöne Holzarbeiten zu betrachten und einen vor Gold strotzenden Hauptaltar flämischer Künstler aus dem 17 Jhdt.
Nicht nur der chice Hafen von St.Cruz (s.u.) verbreitet maritimes Flair, auch im Hafen Tazacortes hat sich einiges getan: Die Anleger sind nun mit Plexigalsscheiben versehen, eine recht nette Anzahl kleiner und etwas größerer Boote tummeln sich an diesen Plätzen (kamen uns hier mehr vor al in St.Cruz, abr das liegt sicher an der rein subjektiven Wahrnehmung westlicher Residenten...) Tickets für die kommerziellen Ausflugsboote
Der palmerische Künstler Luis Morera, als Schüler des bekanntesten kanarischen Künstlers, César Manrique (Lanzarote), erhielt in Las Manchas de abajo einen seiner grössten Aufträge, die Anlage und Gestaltung einer neuen Plaza. Es entstand die Plaza Glorieta, einem der schönsten und üppigsten Plätze, die in dieser Prächtigkeit sonst nur auf dem spanischen Festland zu finden sind.
Der Boden ist mit Mosaiken ausgelegt, die die Kanarenflora darstellen, speziell geformte Lavaplatten schmücken Pflanzenbecken und Wände. Alles wird von echten Pflanzen umrankt und beblüht. Der Nachfolgeauftrag für den Stadtpark in Los Llanos gestaltet sich seit einigen Jahren leider als grosses Streitobjekt zwischen Morera und der Stadtverwaltung. Trotz Fertigstellung ist dieser seit Baubeginn vor einigen Jahren noch immer nicht eröffnet.
Nahe dem Ort Barlovento im Nordosten der Insel befinden sich die "Piscinas de Fajana" Die natürlich gebildete Naturschwimmbecken-Anlage wurde mit Mauern so eingeteilt, dass nun wunderbar gebadet und geschwommen werden kann. Es gibt bei phantastischem Blick auf die Steilküste, Umkleideräume, Duschen und Plattformen mit Sonnenschirmen und Liegestühlen.
In der Saline Teneguía wird sehr mineralhaltiges Salz auf natürliche Weise gewonnen. Ein in der modernen Küche nicht mehr wegzudenkendes Gewürz und damit schönes Mitbringsel nach Hause. Es kann in jedem Supermarkt oder in der Saline direkt in unscheinbar kleinen Plastiksäckchen oder jetzt auch in schönen Gläsern gekauft werden. So in der Saline gearbeitet wird, kann diese auch besichtigt werden in der Zeit von 8-17 Uhr von Mai bis Oktober.
Im alten Leuchtturm wurde 2006 das Centro de Interpretación de La Reserva Marina eröffnet. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Verschmutzung des Meeres und dessen Folgen im Schutzgebiet.