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Sehenswürdigkeiten der Insel...

Sollten die sportlichen Aktivitäten eine Pause während des Urlaubes bekommen, so bleibt doch das eine oder andere auf dem Programm übrig, das mit einem einzigartigen Charakter aufwarten kann. Hier nun einige Sightseeing-Vorschläge, die mit dem Auto oder teilweise mit dem öffentlichen Verkehrsnetz ohne Probleme machbar sind.

Der Roque de los Muchachos - und die Sterne

Das Observatorium auf dem Roque des Los Muchachos

Am Rand des Nationalparks Caldera de Taburiente (s.a. Entstehung der Insel) 2.400 müM, steht Europas größte Ansiedelung von Sternwarten. (span."Observatorio del Roque de los Muchachos", kurz ORM), das zusammen mit dem "Observatorio de Teide" auf Teneriffa das "Insituto de Canarias" (IAC) bildet, also das Astrophysische Institut der Kanaren.  Natur/Roque de los Muchachos)

Mit dem GRANTECAN, wurde 2009 mit 10.4 m Durchmesser - weltweit- das größte Spiegelteleskop eingeweiht. Das neueste Projekt zur Beobachtung extragalaktische Objekte, ist die Errichtung eines von 10 Cherenkov-Teleskopen auf La Palma. (s.Blog vom18.07.15)

Von außen betrachtet gibt es silberne Kuppeln, Stahltürme und einen Hubschrauberlandeplatz, kombiniert mit grandiosen Ausblicken auf die Karterränder des gegenüberliegenden Calderarandes und tiefen Schluchten.

Aufgrund des großen öffentlichen Interesses gibt es im Observatorium geführte Touren. Bitte anmelden im Internet unter: iac

Die Ausschreibungen für ein lang ersehntes Besucherzentrum am Observatorium haben begonnen. Damit können die Forscher weiter in Ruhe ihrer Arbeit nachgehen und dem großen Interesse der Hobbyastronomen kann ebenfalls Genüge getan werden.

Privat und in kleinen Gruppen sind geführte "Astronomie Safaris" unter dem Einsatz von Teleskopen in der Nacht möglich, um sichtbare Planeten, Mond, Sterne oder Galaxien zu beobachten. astrocamplapalma

Ein eigenes Observatorium besitzt Joan Genebriera in Tacande, El Paso. Für Touristen oder Wissenschaftler zeigt er in kleinen Gruppen die Funktionsweise des großen Teleskopes, Ergebnisse eigener Forschungen und analysiert realtime Beobachtungen von Sternen mit den Besuchern, die mit dem bloßen Auge erfassbar sind oder mittels feinerer Instrumente erstellt wurden. Der Spaß kostet 20 Euro/Person, mindestens aber 60 Euro/Veranstaltung. Die Vorführung findet auf Englisch oder Spanisch statt. astropalma

Von der Inselregierung sind bisher astronomische Aussichtspunkte in El Paso und in Breña Baja installiert worden, weitere sind geplant.

...im Westen

El Paso

El Paso war immer schon eine reiche Gemeinde, zu sehen an alten prächtigen Höfen entlang der Straßen. Der Ort liegt mitten im Aridanetal, einem der fruchtbarsten Plätze der Insel. Hier wurde auf 400-800 Höhenmetern Obst- und Mandelbäume gepflanzt und nicht zuletzt der beste Tabak der Insel geerntet. Die Tabakfabrik ist zwar seit einiger Zeit geschlossen, dennoch wird in der Caldera noch immer Tabak geerntet und in Breña Alta und St.Cruz verarbeitet und gerollt.

Auf den ersten Blick gibt es nicht viel zu sehen, der Ortskern mit den Gebäuden der öffentlichen Hand, Schule und Supermarkt hat sich um die Kreuzung Alte Landstr./Av.José Antonio gebildet. Dennoch lohnt es sich, diese Kreuzung zu verlassen in Richtung Calle Manuel Taño, um das sich dann anschließende schöne Bild des Ortes und seiner Kirche aufzunehmen und einen kleinen Rundgang zu wagen.

Sehr interessant ist ein Rundgang im Seidenmuseum in einem der schönen alten Gebäude auf der rechten Seite der Calle Manuel Taño. Hier gibt es noch echte Seidenraupen,. denen man bei der Fütterung zuschauen kann, Fäden werden gesponnen und zu Tüchern mit der alten Webtechnik verarbeitet. Beeindruckend und eine tolle Führung. mo-fr.10-14 Uhr, Di und Do 17-19 Uhr, Eintritt 2.50, Kinder frei. Hinter dem Seidenmuseum erhebt sich die kleine Kirche "Iglesia de Bonanza", ein wahres Schmuckstück kanarischer Architektur.

Das Sonnendreieck Los Llanos, Puerto Naos und Tazacorte

Los Llanos gilt gemessen an der Einwohnerzahl, längst als die heimliche Haupstadt der Insel. Während St.Cruz mit seinen schönen Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert reicher flämischer und britischer Kaufleute brilliert, ist Los Llanos eine recht zersiedelte Gemeinde im Zentrum des Aridanetals. Dennoch ist die Plaza von Los Llanos zauberhaft gelegen unter alten Eukalyptusbäumen, mit Cafés, Restaurants, Tascas und Boutiquen in den Seitenstraßen gesäumt, von den Einheimischen wie Touristen geliebt und genutzt, um zu schwatzen und vor allem zu feiern. Eine fast permanent aufgebaute Bühne erlaubt nahezu jedes Wochenende eine Party mit Livedarbietungen, der runde Kiosco in der Mitte der Plaza bietet die nötige liquide Versorgung dazu. Hinter der Kirche auf der "Plaza España" befindet sich die "Plaza Chica", ein kleiner Platz mit Springbrunnen und kleinem Gärtchen, der neben dem Friedhof in Richtung "Caldera", den Jugendlichen als Treffpunkt dient. Im Stadteil "Argual" , der sich an der Ortsausfahrt vom Stadtzentrum Los Llanos in Richtung Tazacorte anschliesst, gibt es den sonntäglichen Flohmarkt (Rastro) auf der schönen "Plaza Sotomayor". Hier befinden sich ältesten Bauwerke der Stadt, sie gehören noch immer den drei Familien im unteren Aridanetal, die mit dem Zuckerrohranbau reich wurden. Es lohnt sich auf jeden Fall, diesen Platz auch ohne den "Rastro" mal anzuschauen!

Puerto Naos, als Teil der Gemeinde Los Llanos, bietet einen palmengesäumten Strand, der seit der Erschließung einer Strandpromenade mit Fußgängerzone 2013, auch akribisch gepflegt wird. Hatten wir zunächst alle gelästert, dass dieses Projekt unkoordiniert, im Zweifel an der Finanzierung scheitern und obendrein noch hässlich enden wird, sind wir doch etwas verstummt: Es gibt zwar nach wie vor kaum Geschäfte, die zum Bummeln einladen, wohl aber eine kleine Meile mit netten Cafés und gepflegtem Ambiente, Holztreppen zum Strand, auf denen die Gäste sich sonnen und lesen, tolle Unterhaltung von herabsegelnden Paraglydern, am Abend Flamencogitarrenmusik in der "Bar Chaotico" und Livemusik mit lokalen Künstlern in "Lalys Bar".

Tazacorte, mit den  meisten Sonnenstunden auf den Kanaren, teilt sich in Villa und Puerto de Tazacorte. Auch in Villa de Tazacorte gibt es die übliche Plaza España, das Herz von Villa Tazacorte. Neben der Iglesia de San Miguel, ist der schönste Blickfang ein von Bougainvillea umrankter und bunt gekachelter Laubengang. Der Ort bietet pralles Leben mit kleinen Supermärkten, eigenen Fiestas und einigen sehr netten Restaurants bzw. kioscos.

Sehr schön gelegen mit eigenem Zugang vorbei an den üppigen Häusern der ehemaligen Zuckerbarone ist das Bananenmuseum oder auch das Casa Massieu, das zu besichtigen ist und für Ausstellungen genutzt wird, (Calle Pérez Galdós 9, Mo-Fr 18-21 Uhr.)

Wo die Schlucht der Ängste (Barranco de las Angustias) in einem weiten Tal ins Meer mündet, schmiegen sich die Häuser von Puerto de Tazacorte an 600 Meter hohen Steilwänden. Der Strand ist weitläufig wie sonst nirgendwo auf der Insel, die Bretterbuden wurden am Strand durch schön pastellfarbig gestrichene Gebäude ersetzt. Inzwischen gibt es Duschen, die Toiletten sucht man seit Jahren leider vergebens. Deswegen gibt es auch die blaue Umweltflagge nach wie vor nicht, die an Puerto Naos und für den Strand in Los Cancajos vergeben wurde. Beeindruckende Architektur gibt es an diesem Ort ebenfalls nicht, unmittelbar vor dem Strand gammelt ein unvollendeter Aquapark vor sich hin und der gigantische Wellenbrecher ist aus massivem Beton. Im Hafen hat sich allerdings einiges verändert in den letzten Jahren. (s.u.)

Einen wunderschönen Blickfang wollen wir dennoch nicht versäumen zu erwähnen: Folgt man der Straße von Puerto Tazacorte wieder landeinwärts, kommt auf der rechten Seite die Ermita "Virgen de las Angustias", der "Kapelle der Jungfrau der Ängste". Es lohnt ein Halt und ein Blick ins Innere des Kirchleins. Es gibt viele schöne Holzarbeiten zu betrachten und einen vor Gold strotzenden Hauptaltar flämischer Künstler aus dem 17 Jhdt.

Tazacorte Hafen

Nicht nur der chice Hafen von St.Cruz (s.u.) verbreitet maritimes Flair, auch im Hafen Tazacortes hat sich einiges getan:

Die Anleger sind nun mit Plexiglassscheiben versehen, eine recht nette Anzahl kleiner und etwas größerer Boote tummeln sich an diesen Plätzen (kamen uns hier mehr vor al in St.Cruz, aber das liegt sicher an der rein subjektiven Wahrnehmung westlicher Residenten...) Tickets für die kommerziellen Ausflugsboote Fancy & Bussard können in schönen Holzhütten erworben werden. Und Aussicht kann über kulinarische Genüsse von Nicolas Bar & Restaurant genossen werden.

Plaza Glorieta - Las Manchas - Park Antonio Gómez Felipe in Los Llanos

Der palmerische Künstler Luis Morera, als Schüler des bekanntesten kanarischen Künstlers, César Manrique (Lanzarote), erhielt in Las Manchas de abajo den Auftrag der Gemeinde Los Llanos, eine neue Plaza anzulegen und zu gestalten. Es entstand die Plaza Glorieta, einem der schönsten und üppigsten Plätze, die in dieser Prächtigkeit sonst nur auf dem spanischen Festland zu finden sind.

Der Boden ist mit Mosaiken ausgelegt, die die Kanarenflora darstellen, speziell geformte Lavaplatten schmücken Pflanzenbecken und Wände. Alles wird von echten Pflanzen umrankt und beblüht. Die Aussicht auf das Schmuckstück ist leider seit dem Jahr 2014 getrübt: Es wurde der angrenzenden Schule eine Mehrzweckhalle zugestanden, deren Stahlgerüst nun über der Plaza zu schweben scheint.

Als kleiner Tourvorschlag beginnt man mit der Plaza Glorieta, danach einen Abstecher im Weinmuseum um die Ecke und besucht die Vulkanröhren (s.u.) im Anschluss.

Auch von diesem Künstler, findet man in der Ortsausfahrt Los Llanos in Richtung Puerto Naos, einen schönen Stadtpark, "El pequeño jardin botánico del parque Antonio Gómez Felipe", inspiriert von Gaudis Parkanlagen in Barcelona, (selbstverständlich etwas kleiner..) Hier befindet sich üppiges Grün, Wasserhöhle und Miniturm, umrankt von dichtem Grün, Mosaiken und steinernen Blättern. Antonio Gómez war ein berühmter Zahnarzt der Stadt und ein bekannter Kunstsammler und -kenner aus dem letzten Jahrhundert. Die Kunst ist nur einem Drittel des Parkes gewidmet, im mittleren Drittel gibt es einen phantastischen Kinderspielplatz und im unteren Teil wird Domino gespielt oder auch mal ein Konzert veranstaltet.

Die Vulkanröhren - "los tubos volcanicos"

Ein besonderes Phänomen der vulkanischen Geschichte der Insel ist in Las Manchas, zu entdecken.

Diese interessanten Röhren entstehen, wenn ein heißer Lavafluss langsam von oben erkaltet, und so eine Kruste aus kaltem Lavagestein gebildet wird. Hört die Lava dann auf zu fließen, leert sich dieser Fluss und hinterlässt eine Röhre, die hier auf La Palma bis zu 10 m Höhe haben kann.

Normalerweise stürzen die Decken der Röhren ein und hinterlassen eine lange, tiefe Furche in der vulkanischen Landschaft.  Diese können inzwischen unter eigener Regie besichtigt werden, mit einigen interessanten Erklärungen gespickt, unter der Führung von Juan Antonio Martín aus Sicht eines Geologen , für ca.20 Euro/Person besucht werden.(Kinder frei!)

Telefon: (0034) 616807070

...Norden

Phantastisch Baden im ruhigen Nordosten

Nahe dem Ort Barlovento im Nordosten der Insel befinden sich die "Piscinas de Fajana" Die natürlich gebildete Naturschwimmbecken-Anlage wurde mit Mauern so eingeteilt, dass nun wunderbar gebadet und geschwommen werden kann. Es gibt bei phantastischem Blick auf die Steilküste, Umkleideräume, Duschen und Plattformen mit Sonnenschirmen und Liegestühlen. Das andere naturgebildete Schwimmbecken, "Charco Azul", ist ebenfalls wieder aufgebaut und nutzbar. (Nach einem Steinschlag 2009 waren hier intensive Wiederaufbauarbeiten notwendig) Ist von St.Cruz deutlich schneller zu erreichen und kann mit einem Besuch im beschaulichen Örtchen San Andrés y Sauces verbunden werden. Seit September 2015 wurde hier auch die Rumdestillerie "Aldea" eröffnet. Es gibt Führungen durch die Produktion und probieren darf man auch, professionell in kleinen Rationen. Der Rum gilt als traditionsreich und modern, aber dennoch mit Finesse und Charakter ausgezeichnet. (dazu auch unser blog)

Parque Cultural La Zarza

Im Kulturpark La Zarza, in der Nähe von Garafia, informiert eine Ausstellung über die prähispanischen Ureinwohner, auch Guanchen genannt.

Ein Spaziergang führt von dort zu den Felsgravuren, Spiralen und Mäandern, welche die Altkanarier hinterlassen. Es ist eine der bedeutendsten kanarischen Fundstätten. Der Kulturpark liegt inmitten eines feuchten Waldgebietes mit imposant bemoosten Bäumen.

Eine schöne Wandertour bietet sich hier von La Zarza nach Don Pedro als grossartigen Abstieg durch Urwaldbarrancos an, die auch als Rundgang etwas schöner und kürzer gestaltet werden kann.

Crtra.Gral.Garafia-Barlovento, 1km nach dem Abzweig San Antonio del Monte, rechts

Öffnungszeiten: Mo-Fr. 11.-17.00 Uhr

...im Osten

Santa Cruz

Inselhauptstadt, Sitz der Inselverwaltung, der Vertretung der kanarischen Regierung, der Hafen und Zollbehörde, der Inselgarnison, Sitz von zwei Museen und zwei Theatern.

Einwohner wurden zuletzt mehr als 18.000 gezählt, das ist neben Los Llanos die größte Bevölkerungsdichte auf der Insel. Geschäftig und modern geht es zu im Hafen der Stadt, an dem sehr regelmäßig auch beeindruckende Kreuzfahrtsschiffe bekannter Linien gern einen Tagesaufenthalt auf La Palma vornehmen. In de letzten Jahren wurde gerade dieser Bereich einer sehr modernen Renovierung unterzogen. Dazu gehört u.a.ein privater Yachtclub (das Restaurant ist für die Öffentlichkeit auch ohne Clubbeitrag freigegeben) als auch ein sehr elegantes Gebäude, der "Marina La Palma". Hier konnte elegant geshoppt werden. Es ist allerdings mittlerweile etwas ruhiger hier geworden, auch die chice Loungebar wurde mittlerweile wieder geschlossen.

2016 soll auch der mit großem Aufwand angelegte Stadtstrand eröffnet werden. Dafür wurde eigens die Kanalisation der Stadt neu gestaltet, Parkplätze geopfert bzw. monatelang Sand aus dem Meer gehoben. Große Touristenscharen können allerdings kaum in der Stadt untergebracht werden, denn dafür hakt es an ausreichender Anzhal an Hotelbetten.

St.Cruz ist allerdings viel mehr als die Hauptstadt einer kleinen bergigen Insel, sie gilt vielmehr als architektonisches Schmuckstück. Adelspaläste und Bürgerhäuser künden von früherem Glanz, prächtige Kirchen und Klöster sind zu erreichen über kopfsteingepflasterte Gassen. Kein Zweifel, St.Cruz war einmal eine der bedeutendsten Hafenstädte Europas, das Tor zur neuen Welt und erste Station auf dem Rückweg aus den neuen Kolonien der Spanier.

Die Strasse Calle O`Daly, benannt nach einer Kaufmannsfamilie aus Irland, beherbergt die prachtvollsten Patrizierhäuser flämischer, irischer und spanischer Familien. Die Fassaden mögen noch bescheiden wirken, aber beispielhaft am Casa Salazar ist von innen ein beeindruckender spanischer Klassiker über vier Stockwerke zu bewundern. Das Gebäude beherbergt als Ausstellungsort das heimische Kunsthandwerk. (Geöffnet Mo-Fr 9-15 Uhr)

Augenfällig ist auch die Plaza, das Kloster und die Kirche Santo Domingo, bzw. die Plaza Espana, Rathaus und die Kirche El Salvador, einem wunderschönen Renaissancebau, bestehend aus drei Schiffen, deren Decken üppig verziert sind mit dem hier sehr typischen spanisch-maurischen Stil der auch an der Uferstrasse bei den vielfarbig gestrichenen Balkonhäusern zu bewundern ist.

Das Konvent San Franciso, umgeben von einer Plaza und einer Kirche gilt als einer der schönsten Anlagen der Insel. Hier befindet sich das offizielle Inselmuseum mit dem Eingang im Glockenturm versteckt. Schöne Plätze zum Verweilen und hübsche Strassencafés gibt es ebenso wie kleine Boutiquen und Geschäfte zum flanieren und shoppen. Zu erwähnen bleibt unbedingt das größte Fest der Insel, die "Bajada de la Virgen de las Nieves", nächstes Mal wieder im Sommer 2020.

...im Süden

Vulkan San Antonio und Teneguía

Das Alter des San Antonio wird nur auf etwa 3.000 Jahre geschätzt. Ein kleines Besucherzentrum mit Austellungsräumen gibt Informationen zu geologischen Details. Hier erfahren Sie alles über den Vukanismus auf La Palma, inbesondere über die letzten Ausbrüche von 1971 des jungen Tenguía, den man filmisch begleitet verfolgen kann. Den Kraterrand kann man von hier aus betreten, links geht der Blick in den erloschenen Krater und rechts sieht man die Weinfelder Los Quemados. Nach der Hälfte des Weges trifft man auf den Vulkan Teneguía und dessen bizarre und noch scharfkantigen Schlackenfelder.

Der 438 Meter hohe und jüngste Vulkan der Kanarischen Inseln entstand erst 1971 während eines drei Wochen andauernden Ausbruchs. Mehrere Schlote unterhalb des San Antonio vereinigten sich zu einem. Da die austretende Lava zur angrenzenden Südküste floss und dort im Meer erkaltete, wurde die Insel La Palma wieder etwas größer. Vom Centro de Visitantes kann eine 2.5 Stunden Tour bis nach Fuencaliente auf dem Krater der Vulkane gewandert werden, um dort im Süden mit Museumsbesuch des Leuchtturmes, Besuch der Saline und Baden abzuschliessen. Die Rückfahrt kann dann mit dem Taxi vorgenommen werden.

Öffnungszeiten des Centro de Visitantes: täglich 9-18 Uhr, Juli-Sep bis 17.30

Die Salinebecken in Fuencaliente

In der Saline Teneguía wird sehr mineralhaltiges Salz auf natürliche Weise gewonnen. Ein in der modernen Küche nicht mehr wegzudenkendes Gewürz und damit schönes Mitbringsel nach Hause. Es kann in jedem Supermarkt oder in der Saline direkt in unscheinbar kleinen Plastiksäckchen oder jetzt auch in schönen Gläsern gekauft werden. Ein neu eröffnetes Restaurant, bietet seit 2014 auch eine tolle Ausflugsterrasse und im Innenbereich klassische kanarische Küche.

Im alten Leuchtturm wurde 2006 das "Centro de Interpretación de La Reserva Marina" eröffnet. Schwerpunkt der Ausstellung ist die Verschmutzung des Meeres und dessen Folgen im Schutzgebiet.

Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.00-17.00 Uhr

Telefon: (0034) 922 480223

Ein Ausflug könnte also mit der Saline beginnen, kombiniert mit einem Abstecher zum Leuchtturm, um dann einen der vielen Playas im Süden zum Baden zu nutzen, z.B. Punta Larga oder die Zamora Strände sind weiter in Richtung Norden ausgeschildert.